Coinhive

Klar – ist Malware. Aber warum eigentlich?

Alle regen sich über Ads auf, über Werbung. Völlig berechtigt: Sie ist praktisch allgegenwärtig, nimmt Platz weg, blockiert die Sicht auf Inhalte, sorgt für Verzögerungen, spioniert uns aus, Blinkt, macht Krach. Regt sich fast jeder drüber auf – nur die Werbebranche nicht.

Doch warum setzt man nicht so etwas wie Coinhive als Alternative ein? Wenn ich mir Artikel online durchlese habe ich Zeit. Das dauert ein paar Minuten. Mein Rechner ist meistens auch nicht weiter beschäftigt, hat sogar zusätzlich Ressourcen frei wenn ich mir keine Werbespotvideos angucken muss, der könnte in der Zeit was anderes machen. Z.B. Cryptowährung minen, als alternative Einnahmequelle für Journalismus. Gibt auch Dienste wie Flattr, super toll, muss man sich aber anmelden und echtes Geld überweisen. Finde ich gut, ist aber für viele ein Hemmnis.

Ich habe soetwas schon mal gesehen. Da kam ein Popup, hat gefragt, ob ich meine Rechenleistung nicht für die Zeit, die die Seite online ist, zum minen von Cryptowährung zur Verfügung stellen möchte. Ich habe damals nein gesagt (weiss auch nicht mehr welche Seite das war).

Mit einer stabilen API, im Browser, die unterschiedliche Währungen unterstützt, und ausschliesslich per opt-in zugänglich ist, könnte man hier ein recht unkompliziertes Vergütungsverfahren etablieren.

Danke pr0gramm.
Danke DKMS.

#donatewithhate
#KresbIsCancer


Schreibe einen Kommentar