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Android 8 – fail by design

Es ist Samstag abend. Ich denke mir so, ich fahre gleich nach Bremen, zum Konzert, und mache vorher noch eben ein Update vom Handy. Von Android 6 (ja, ganz schön lange nicht auf 7 aktualisiert) auf Android 8.

Hat nur ein paar Minuten gedauert.

Das Handy startet neu, Apps werden optimiert.

Handy startet neu, Android Ladebalken (die komsichen Kringel) kommen. Es vibriert einmal. 10 Sekunden später vibriert es nochmal. 10 Sekunden später vibriert es nochmal. Und nochmal. Und aus.

Handy startet neu. „Can’t load Android system. Your data may be corrupt“. Aha. Zur Auswahl stehen: neustarten oder „factory reset“. Ääääh, was heisst hier „factory reset“? Auf Werkseinstellungen zurücksetzen, die Übersetzung ist mir klar, steht da sonst auch noch mal ausgeschrieben als „you may need to perform a factory data reset and erase all user data“. Also alle Daten weg. Hm, erstmal Neustart probieren.

Handy startet neu, vibriert drei Mal, gleicher Bildschirm wie vorher.

Also für ein „maybe“ als Fehlermeldung finde ich das jetzt schon ganz schön krass, alle meine Daten zu löschen.

Diverse Quellen im Internet schlagen vor, erstmal ein Android drüber zu installieren. Geht mit ADB, das installiert man sich auf dem PC, dann holt man sich von fragwürdigen Webseiten passende Treiber, zieht sich noch das passende Android Image, macht ein paar Verrenkungen mit den Knöpfen auf dem Handy und kann das dann laufen lassen.

Hat nur nichts gebracht.

Eine ander Möglichkeit ist den Bootloader zu entsperren und dann ein Rescue-Image zu installieren, um damit dei Daten vor einem factory reset zu sichern.

Einfach mal so machen? Denkste. Den Bootloader zu entsperren führt nämlich zu folgendem: Alle Daten werden gelöscht. Das bringt mich also keinen Schritt weiter, das hätte ich vorher machen müssen.

Zurück geht nicht mehr, man kann keine alten Versionen von Android installieren.

Ich sitze hier also vor einem Gerät, dem Nexus 5x, VON GOOGLE, mit einem Betriebssystem VON GOOGLE für ich das ich mehrere hundert Euro hingeblättert habe, mit dem ich zwei Jahre gearbeitet habe, auf dem zwei Jahre Daten drauf sind, das liegt direkt vor mir, das liegt in meiner Hand – und ich komme nicht an die Daten?! Und nein, ich habe das natürlich nicht alles zu Google hochgeladen damit die mich als ganzes scannen und wirtschaftlich auswerten.

Das ist für mich eine völlig absurde Situation.

Der Hersteller macht mein Handy kaputt, und ich komme nicht mal mehr an meine Daten. Wenn man die letzten 20 Jahre Computertechnik nicht geschlafen hat, macht dieses System einfach keinen Sinn. Warum komme ich nicht mehr an meine Daten, nur weil das Betriebssystem verkackt? die Daten sind da drauf, sie liegen wortwörtlich in meiner Hand. Jetzt mag man sagen „ja aber privacy und so“. Ja was privacy und so? Wenn das Ding geklaut wird machen die den Bildschirm an und können auf meine Daten zugreifen. Wenn die das Handy anschalten startet das Teil halt. Ohne Simkarte dann auch ohne Simlock. Aber wieso komme ICH nicht mehr an MEINE Daten ran? Verschlüsselung lasse ich nicht gelten, der Schlüssel sollte mir dann ja bekannt sein.

Ich habe dann auch nur kurz geguckt warum das überhaupt so gemacht wird und erstmal keine passable Antwort gefunden. Ich hab‘ dann auch einfach das factory reset gemacht.

Hatte ich ein Backup? Klar.
Ist da alles drin? Nein. Whatsapp und Threema hatte ich vergessen, die sind jetzt halt einen Monat alt, schade drum, ich verliere ungern Daten, ist aber auch irrelevant. Chrome hat von so Pi mal Daumen 300 Tabs nur 100 synchronisiert, kann ich aber auch mit leben, das war der Grund aus dem ich vor längerem auf Firefox mit einem Addon zum Export offener Tabs gewechselt bin.

Noch was spassiges: Schliesse ich das Handy jetzt an, ertönt der „Gerät verbunden“ Sound unter Windows. Schalte ich dann am Handy die Dateifreigabe ein, ertönt der „Gerät getrennt“ Sound. Und natürlich wird mir auch kein Gerät im Explorer angezeigt. Heisst ich bekomme meine Daten erstmal nicht einfach auf’s Handy gezogen.

Fazit: Android 8 ist der letzte Scheiss. Noch nie habe ich ein Update so sehr bereut. Und in Zukunft werde ich damit nichts wichtiges mehr machen, Android Handy ist nurnoch eine Mülltonne mit Display.

Bahn macht mal wieder mobil – mit dem Auto

Bestandsaufnahme, ich habe:

– GVH Ticket, 4 Zonen, von Hannover Hauptbahnhof bis Wunstorf
– GVH Ticket, Regionaltarif, Wunstorf bis Nienburg
– normales Bahnticket, Nienburg bis Verden

So weit so nervig. Heute abend auf der Rückfahrt möchte ich dann aber weiter bis nach Bremen. Also gehe ich heute morgen zum Gleis für die Hinfahrt, dachte ich ziehe da gleich ein Ticket – da kam dann aber schon der Zug, also keine Zeit mehr gehabt. Sollte ja aber kein Problem sein in der Landeshauptstadt ein einfaches Bahnticket per Start-Ziel zwischen zwei Städten zu ziehen.

Doch. Natürlich ist das ein Problem. Wie konnte ich so naiv sein zu glauben, dass ein staatliches, bundesweit agierendes Verkehrsunternehmen in der Lage wäre mir ein Ticket zwischen zwei Städten, die ca. 20 Minuten Fahrzeit auseinanderliegen, auszustellen. Nein, das geht natürlich nicht. Die Aussage des Automaten wurde mir durch einen Angestellten am Schalter bestätigt. Auch dort kann ich das gewünschte Ticket nicht käuflich erwerben.

Das Zauberwort heisst: Verkehrsverbund.

Die sind wohl unterschiedlich. Und die können nicht miteinander. Es ist der selbe Zug, der fährt ja einfach weiter, durchgängig von Hannover bis Bremen. Ticket im Zug kaufen geht natürlich auch schon lange nicht mehr. In Verden kann ich keins kaufen, der Zug hält nur eine Minute. Am Automaten und am Schalter bekomme ich keins. Was sind denn jetzt meine Optionen? Alles was ich bereits bezahlt habe ignorieren und mir ein Ticket von Hannover nach Bremen holen? Oder in Verden Halt machen und einen Zug verpassen?

Nee sorry, dann fahre ich halt mit dem Auto.

Vegan und Atomkraft

Vegan sein ist ein bisschen wie Atomkraft zu vermeiden:

wenn du merkst, dass andere darunter leiden, dann lässt du’s halt.

Du magst mich weniger weil ich Veganer bin

„Ich hab ja nichts dagegen, dass die kein Fleisch essen, so lange sie mir nicht vorschreiben, was ich essen soll!“

(Eine technische Feinheit daran ist, dass ich dir nicht vorschreibe, was du essen sollst, sondern was du nicht essen sollst. Aber das zu diskutieren wäre in diesem Fall kleinkariert.)

Einige von uns tun genau das. Konkret: Ich tue das. Also sprichst du mich an. Du hast nichts gegen mich, so lange ich dir nicht vorschreibe, was du essen sollst. Aber ich habe etwas dagegen, dass du isst, was du isst.

(Vegane Salami schmeckt übrigens scheisse. Keine Ahnung wer sowas essen mag. Die einzige Alternative die ich sehe, ist der Verzicht.)

Und deswegen magst du mich warscheinlich weniger. Weil ich dir die Salami vom Brot nehmen will. Genauer: Ich will verhindern, dass sie Produziert wird. Denn ich kann dich nicht daran hindern, dafür zu bezahlen. Ich will verhindern dass du ein Tier tötest. (Homo Sapiens inbegriffen)

Ich mag dich übrigens eine Ecke weniger weil du Tiere tötest, ist also nicht so schlimm, wir mögen uns dann beide halt gegenseitig weniger. Vielleicht kannst du das nachvollziehen, wenn ich deinen Hund töte. Oder deine Katze. Mache ich natürlich nicht, stell dir das einfach mal vor, oder guck dir Videos aus anderen Ländern an. Dass diese Tiere dir nahe stehen, weil du sie dir so gemacht hast, dass sie dir nahe stehen, hat keinen Einfluss auf darauf, ob ihre Tötung richtig oder falsch ist.

An dieser Stelle gibt es halt auch keine Kompromisse. Salami ist totes Tier.

Das Leid deiner Geschmacksknospen halte ich allerdings für das geringere Übel.

Aber das ist dir wohl egal, du hast dich eh nie damit auseinandergesetzt, WARUM ich das mache und was es bedeutet, dass du das nicht machst, dir ist nur wichtig, dass du davon verschon bleibst. Aber so lange du denkst, es geht dabei um dich, hast du es nicht verstanden.

Deswegen gehe ich auf die Strasse: Für die Schließung aller Schlachthäuser.

Behinderter ertrinkt, Kinder sehen zu und lachen

Ihr bring euren Kindern bei, dass es OK ist hilflose, fühlende Lebewesen sterben zu lassen, oder sogar selbst zu töten, und sie sich danach auch noch mit einem fetten Grinsen in den Mund zu schieben – und wundert euch dann, dass die Ausnahme eurer eigenen Spezies von dieser Regel nicht greift? Ihr habt ihnen beigebracht, dass sie sich einen scheiss um andere zu kümmern brauchen. Sie werden dazu erzogen darüber zu richten, wie lange ein anderes Leben existieren darf, und wann diese Zeit abgelaufen zu sein hat, wenn es den eigenen Interessen nützlich ist. Das gezeigte Verhalten ist nicht weiter verwunderlich, es entspricht dem was ihr ihnen beibringt.

https://www.theguardian.com/us-news/2017/jul/22/florida-teenagers-who-filmed-drowning-death-will-not-be-charged-over-failure-to-help

Kinder die Hunde quälen findet ihr scheisse – aber seid stolz wenn euer Kind dann Metzger wird? Oder findet es gut, dass andere Kinder Schlachter werden und bezahlt sie noch dafür?
Wann habt ihr angefangen euren Kindern diese Doppelmoral zu implementieren? Einfach mal zu sagen „wenn jemand wehrlos ist, hilf ihm“ muss zu schwer sein – oder sich eine Salami in den Mund zu stecken ist halt zu geil… Das was ihr „Solidarität“ und „Mitgefühl“ nennt torpediert ihr die ganze Zeit.

Besser als Fische vergasen

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Was-tun-gegen-das-Sex-Problem-an-unseren-Baggerseen-id42097046.html

„„Jugendgefährdend“ sei das Treiben“

was soll denn passieren? Stecken die Kinder sich mit Homosexualität an? Verschlucken die sich an einem liegengelassenen Kondom? Die Umweltverschmutzung ist ärgerlich und sollte beseitigt werden – das legitimiert aber nicht Tiere zu töten.

„Wieder andere schimpfen, dass die Schlagzeilen den Ort in Verruf gebracht haben“

ja dann tut doch mal was gegen die Einstellung der Menschen, klärt die Leute auf dass Sex was völlig normales ist. Dann hört dieses Moralgeschwafel auch endlich mal auf.

„Von seinem Haus aus kann er sehen, was die Männer dort treiben, selbst am helllichten Tag. „Wenn sie sich wenigstens in die Büsche zurückziehen würden.“ … Sie fragen sich nur, warum man Sex am See haben muss. „Irgendwo gibt es doch Grenzen.““

Sollte die Belästigung tatsächlich so enorm sein, würde ich mal darüber nachdenken wegzugucken.

Ist halt problematisch, wenn man Penismagneten in den Augäpfeln hat.

make love not war.

Chilli Sin Carne (ordentliche Portion)

Als Basis für Chilli Sin Carne eignet sich eine Mischung aus Sojagranulat und Grünkernschrot. Das erste Grünkernschrot das wir ausprobiert haben war warscheinlich von Seeberger. Problematischer Weise ist das nirgens mehr in den grossen Läden der Stadt zu finden. Die letzte Bestellung eines einzelnen Paketes bei Amazon ist auch nie bei mir angekommen.

Aber Seeberger betreibt selbst einen Onlineshop in dem das Produkt verfügbar ist. Ab 20€ Einkaufswert ist das sogar versandkostenfrei. Bei 2,59€ pro Paket wollte ich also 8 Stück (4kg) bestellen. Es gibt aktuell zusätzlich noch eine Gutscheinaktion (einfach Suchmaschine benutzen und „Seeberger Gutschein“ eingeben) die ab 25€ Bestellwert 5€ Rabatt gibt. So kam ich also dazu 10 Pakte für rund 25€ in den Einkaufswagen zu packen, der Gesamtpreis abzüglich Gutschein belief sich damit wieder auf rund 20€, blieb also weiterhin versandkostenfrei.

Also erwarten mich demnächst 5kg Grünkernschrot.

Ist das schon Werbung? Geld bekomme ich dafür jedenfalls nicht 🙁

Update: Lieferung war am nächsten Tag da. Reicht für 10kg Chilli Sin Carne.

Presse ohne Begründung

Grundsätzlich finde ich es gut, wenn Presse neutral arbeitet und allein Präsentationsarbeit leistet. Schwierig wird es dann, wenn Reporter anfangen zu urteilen und sich auf eine Seite stellen.

http://www.zeit.de/kultur/film/2017-07/geschlechtervielfalt-film-fernsehen-studie-uni-rostock

Besonders vorsichtig sollte man bei Meldungen sein, die ein Urteil vorausnehmen und damit suggestiv arbeiten.

„Der Bechdel-Test ist erfüllt, wenn die folgenden Fragen mit Ja beantwortet werden können:

• Gibt es mindestens zwei Frauenrollen, die namentlich erwähnt sind?
• Sprechen sie miteinander?
• Unterhalten sie sich über etwas anderes als einen Mann?“

Ich sehe keine Relevanz in den Fragen. Welcher Test wendet diese Kriterien auf das andere Geschlecht an? Mit welchen Ergebnissen? Und warum sind gerade diese paar Kriterien ausschlaggebend für die „Weiblichkeit“ eines Films? Und ist der dann automatisch besser? Rein statistisch nimmt die Zahl der Filme die den „Test“ bestehen immer weiter zu. Aber die Qualität der Filme insgesamt nimmt stetig ab.

Und was sagt das sonst so aus? Wo sind denn die ganzen Schauspielerinnen, mit denen man irgendwelche Stellen besetzen soll? Sind die objektiv besser? Oder haben sie wenigstens bessere Abschlüsse? Ist das Preis/Leistungsverhältnis zwischen den Geschlechtern vergleichbar?

Wo sind die ganzen arbeitslosen weiblichen Regisseure? Was genau macht einen Film besser, wenn diese Kriterien von Menschen mit Vagina erfüllt werden?

„Die Ergebnisse sind erschütternd“

Die Ergebnisse sind erstmal da. Und die Erschütterung ist eine persönliche Perspektive. Ohne eine Analyse der konkreten negativen Auswirkungen hat die ganze Statistik keine Substanz. Sich darüber aufzuregen reicht halt nicht.

Fazit: Begründungslosigkeit.

Zitate aus den Kommentare:

„Man kann es als Ausgleich sehen: Im Kindergarten bekommt das Kind eigentlich ausschließlich Frauen zu Gesicht. In der Grundschule auch überwiegend.“

„Ein Anfang wäre es, das Geschlechtsverhältnis fiktionaler Gewaltopfer anzugleichen. In der überwältigenden Mehrzahl sind es Männer, denen auf dem Fernsehschirm Schlimmes widerfährt, sei es als Antagonist oder unschuldigen Opfer. Derzeit wird ein Weltbild verbreitet, welches männliches Leid bagatellisiert.“

trusted-shops / colours-shop

Da meine Bewertung kommentarlos wegzensiert wurde, hier nochmal im Blog:

Sie haben am 27.06.2017 folgende Bewertung für colours-shop.de abgegeben:

Lieferung: 2 von 5 Sterne
Ware: 1 von 5 Sterne
Kundenservice: 1 von 5 Sterne

Ihr Kommentar:

Schottenrock in XL bestellt, war viel zu klein, obwohl das üblicherweise passt und von einem anderen Shop auch passend geliefert wurde. Und dann noch 6€ Rücksendekosten selber tragen. Das ist mir zu unsicher.